Die ausführlichere Einführung zu meiner Person wird derzeit überarbeitet. In der Zwischenzeit findest du auf der Startseite eine Kurzfassung.
Hallo, und willkommen auf meiner Seite über sinnlose Abgase.
Je nachdem, warum du diese Seite gefunden hast, wird sie bei dir entweder große Verwunderung oder eine verblüffende Vertrautheit auslösen. Die meisten Erstbesucher:innen dürften meine Gedanken und Beschreibungen höchst merkwürdig finden und nur schwer nachvollziehen können. Einige der neuen Besucher:innen werden erfahrungsgemäß aber eher darüber verblüfft sein, wie sehr sie sich in den Texten selbst wiedererkennen.
Gerade weil diese Gefühle so bizarr sind, ist es ganz natürlich sie zu verheimlichen und anzunehmen, damit ganz alleine zu sein auf der Welt. Nachdem ich diese Seite und ihre Vorgänger nun schon viele Jahre betreibe und mit vielen Besucher:innen in Kontakt gekommen bin, kann ich aber mit Zuversicht sagen, dass die erste Besuchergruppe vielleicht unterschätzt, wie viele Gleichgesinnte es tatsächlich gibt. Irgendetwas in der menschlichen Natur und unserer Gesellschaft scheint es zu begünstigen, eine Vorliebe für unvernünftige Luftverschmutzung zu entwickeln.
Mein Name ist Daniel, ich bin Schweizer und Mittdreißiger. Aufgewachsen bin ich mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein. Zu meinen frühesten Erinnerungen gehört, wie traurig und wütend es mich gemacht hat, wie der Mensch seine Umwelt verschmutzt und zerstört. Zu sehen, wie Menschen gesunde Bäume fällten oder Motorräder fuhren, die giftige Abgase in die Luft bliesen, hat mich tief erschüttert. Besonders, wenn er es meiner Meinung nach ohne guten Grund tat, aus Gleichgültigkeit oder sogar einfach nur zum Spaß.
Ich fühlte mich hilflos und hoffnungslos angesichts dieser andauernden Umweltverschmutzung und schwor mir als kleiner Junge selbst, dass ich mein Leben lang dagegen ankämpfen und nie selbst dazu beitragen würde.
Auf diesen Seiten geht es darum, wie aus jenem jungen, naiven Öko-Freak von damals die Person auf diesem Bild werden konnte. Hättest du mir dieses Bild gezeigt als ich acht Jahre alt war und mir gesagt, dass es mein zukünftiges Ich ist, wäre ich fassungslos gewesen und es hätte mir das Herz gebrochen. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich mein Pfadfinderehrenwort, nie einen Benzinmotor zu verwenden, seither gebrochen habe.
Ich schreibe meine Geschichte und meine Gedanken auf, für den Fall, dass sich andere darin wiedererkennen, und um zu versuchen, mir diese Entwicklung selbst besser erklären zu können. Wie kommt man von tiefem Hass und Abscheu gegenüber Abgasen zu einer Lust und Leidenschaft für Benzin, Öl, Motoren und unnötige, sinnlose Luftverpestung?
Es freut mich, wenn dich diese Gedanken genügend faszinieren um sie eine Weile lang mitzulesen, ob nun aus einem Gefühl der Verbundenheit oder einfach aus verwunderter Neugier.
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