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Falls du bis hierhin gelesen hast, erst einmal vielen Dank! Es freut mich sehr, dass dich das Thema meiner Seite interessiert. Mein Name ist Daniel, ich bin ein Schweizer Mitte Dreißig und Autor dieser Seiten. Nach der Einführung in den bisherigen Abschnitten denkst du vermutlich, dass ich ein unerschütterlicher Umweltschützer bin, zutiefst bestürzt und empört über den menschlichen Umgang mit der Natur. Auf eine gewisse Art hättest du damit auch Recht. Allerdings ist es nur die halbe Wahrheit.
Tatsächlich wuchs ich als Junge mit einem ausgeprägten, tiefsitzenden Umweltbewusstsein auf. Warum, weiss ich nicht genau. Umweltschutz war zuhause kein großes Thema. Meine Eltern waren zwar keine Ökofreaks, gaben sich aber meistens Mühe, das Richtige zu tun. Ausschlaggebend für mein Interesse am Umweltschutz war wohl eher, dass das Thema in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren in den Medien allgegenwärtig war. Insbesondere sprach man viel von saurem Regen und dem Waldsterben.
Gerade auch in Kinderzeitschriften und -sendungen wurden regelmäßig Umweltthemen behandelt, es wurden schlimme Umweltschäden gezeigt und erklärt, wie sie verursacht wurden. Ich erinnere mich an Zeitschriftenartikel die Fotos vom abgeholzten Regenwald zeigten, heimatlos gewordene Tiere, aber auch die Holzfäller, wie sie mit ihren Motorsägen in Baumstämme schnitten. Die Autoren versuchen anschaulich zu erklären, wie viel Urwald jeden Tag abgeholzt wird, aber das Ausmaß überstieg mein kindliches Vorstellungsvermögen – und tut es auch heute noch. In der beliebten Vergleichsgröße waren es in den Neunzigern anscheinend etwa 50'000 Fußballfelder pro Tag.
Im Fernsehen sah ich Bilder von abgestorbenen Wäldern, näher bei uns zuhause, und mir wurde erklärt, dass die Bäume sterben weil die Autos Abgase in die Luft blasen, die dann als saurer Regen in den Boden sickern. Mit solchen Beiträgen sollten wir zu umweltbewussten Erwachsenen heranwachsen, welche die Natur besser schützen würden als die Generation unserer Eltern.
Bei mir haben diese Bilder sehr gut verfangen. Jedes Mal, wenn ich solche Bilder der Umweltzerstörung sah, bekam ich einen Kloß im Hals. Es war ein überwältigendes Wechselbad der Gefühle. Ich war unsagbar traurig, zu sehen, wie die schöne Natur verschmutzt und zerstört wurde. Ich war wütend auf die Menschen, die ihr völlig rücksichtslos so etwas antun konnten. Gleichzeitig verstand ich nicht, wie Erwachsene diese Dinge tun konnten, obwohl sie doch wissen mussten, dass wir ohne eine intakte Umwelt nicht überleben können. Ich verspürte aber auch eine fürchterliche Hoffnungslosigkeit, weil ich wusste, wie schnell die Zerstörung voranschritt und dass vieles, einmal zunichte gemacht, unwiderbringlich verloren war.
Ich erfüllte das Klischee eines Ökofreaks bald so weit, wie man das als Junge im Vorschulalter eben kann. Ich schwor mir selbst, in meinem ganzen Leben nie einen Motor zu verwenden. Meine Überzeugungskraft reichte später sogar aus, einige gleichaltrige Kinder in der Nachbarschaft denselben Eid abgeben zu lassen (alle haben ihn inzwischen gebrochen). Ich war aber frustriert, dass ich nicht noch mehr tun konnte. Ein kleiner Junge konnte nichts gegen die vielen, erwachsenen Umweltverschmutzer der Welt ausrichten. Also habe ich nach Dingen gesucht, die mir wenigstens das Gefühl geben konnten, als würde ich etwas bewirken.
Sehr deutlich erinnere ich mich an meine "Abgaszettel". Die Auspuffe von Autos und Motorrädern waren, neben dem einen oder anderen gefällten Baum, die einzige Art der Umweltverschmutzung mit welcher ich in meinem kleinen Vorort-Alltag wirklich konfrontiert wurde. Ich fing an, bei vorbeifahrenden Autos genau hinzuschauen, ob sichtbare Wolken aus ihrem Auspuff kamen. Für mich damals ein eindeutiges Zeichen dafür, dass ein Fahrzeug die Umwelt stärker verschmutzt als andere. Auf kleinen Zetteln kritzelte ich hin, welche Autos wenig, viel oder sehr viel Abgas produzierten. Was ich mir davon versprach, weiss ich nicht mehr. Vermutlich gab es mir aber das Gefühl, Beweise gegen Umweltsünder zu sammeln.
Leider schien niemand sonst meine akute Sorge um die Umwelt zu teilen. Alle fuhren Auto, niemand schien die Abgaswolken groß zu beachten. Das verstärkte meine Gefühle von Hilflosigkeit umso mehr. Das Thema war für mich sehr emotional und beschäftigte mich tagein, tagaus. Wann immer ich irgendwo Abgase sah konnte ich meinen Blick gar nicht mehr abwenden. Ich mußte es gebannt beobachten, bis es vorbei oder der Verursacher nicht mehr in Sichtweite war. Vielleicht dachte mein Unterbewusstsein dass ich die Verschmutzung, wenn ich sie schon nicht verhindern konnte, doch mindestens mitansehen musste, damit wenigstens ein Mensch bezeugen kann, was passiert war. Wenn ich ein Moped knattern hörte versuchte ich, es zu finden, um vielleicht die Abgase beobachten zu können und den Fahrer in meinen Gedanken zu verurteilen. Hörte ich in der Ferne das Geheul von Motorsägen suchte ich die Baumkronen im Dorf und die Wälder am Horizont ab, um zu sehen, ob irgendwo ein Baum zu Boden fallen würde.
Es war wieder wie ein Sammeln von Beweisen, fühlte sich aber auch ein wenig tröstlich an. Ich konnte zwar nicht verhindern dass ein Stück Luft vergiftet, oder ein Baum gefällt und für immer verloren sein würde. Aber immerhin war ich in diesem Moment anwesend, habe es miterlebt, die Trauer, Wut und Hilflosigkeit gespürt. So schien die Zerstörung ein kleines bisschen weniger sinnlos. Ich würde mich erinnern und anderen davon berichten können. Autofahrer konnten nicht unbehelligt die Luft verschmutzen, denn jemand hatte sie dabei ertappt. Der Baum ging nicht sang- und klanglos zu Boden, ohne dass es jemanden gekümmert hätte. Ich erwies ihm eine letzte Würde indem ich in seinen letzten Momenten mit ihm mitgefühlt hatte und ihm noch lange nachtrauerte.
Zu dieser Zeit begann sich aber erstmals auch die andere Seite meines komplexen Verhältnisses zur Umweltverschmutzung zu zeigen. Ich entdeckte damals gewisse neue, körperliche Empfindungen und begann sie auszuprobieren. Gedanklich verknüpfte ich diese sofort mit meiner Besessenheit für Abgase und Baumfällungen. Ich habe mir viele Jahre den Kopf darüber zerbrochen, wie diese Verbindung zustande kommen konnte. Vermutlich ist es aber ganz einfach: Abgase beschäftigten mich fast ständig, also gingen sie mir wohl auch gerade durch den Kopf, als ich diese neuen Erfahrungen machte. Konditionierung übernahm den Rest. Ich dachte, dass die schönen Gefühle mit meinen Gedanken an Umweltverschmutzung zu tun hatten, und weil es sich dann wirklich gut anfühlte, dachte ich auch beim nächsten Mal wieder an Umweltverschmutzung.
Diese neuen Gefühle änderten nichts an meiner umweltbewussten Grundeinstellung, aber sie kratzten an meinem Selbstverständnis. Wie konnte es sein, dass etwas so verwerfliches, etwas, das ich abgrundtief hasste und verabscheute, mir gleichzeitig solch schöne Gefühle bescherte? Natürlich konnte ich die Gefühle selbst auch noch überhaupt nicht verstehen und einordnen. Ich stellte aber fest, dass ich ihretwegen nun noch weitere Emotionen verspürte, wenn ich Momente der Umweltverschmutzung miterlebte. Neben meiner üblichen Traurigkeit, Empörung und Machtlosigkeit fühlte ich nun auch Verlockung, Reiz und Begierde. Es war unglaublich verwirrend, solch widersprüchliche Gefühle über ein und dieselbe Sache zu verspüren.
Aus diesem inneren Widerspruch entstand auch die Theorie, dass es sich um eine Art psychologischen Abwehrmechanismus gehandelt haben könnte. Das rücksichtslose Verhalten der Menschen machte mich unheimlich traurig, aber ich konnte es nicht verhindern. Vielleicht war meine paradoxe Reaktion also ein Weg, ein Stück Kontrolle über meine Emotionen zurückzuerlangen. Ich war frustriert, dass ich nichts gegen die menschengemachte Umweltverschmutzung tun konnte, aber wenn ich daran auch Lust und Gefallen fand, war es, als würden die Dinge trotzdem ein wenig nach meinem Wunsch geschehen. Ich war nicht dazu verdammt, mir hilflos die Umweltzerstörung mit ansehen zu müssen, da ich es irgendwie ja auch passieren sehen wollte.
Die Dinge, die ich beobachtete, schmerzten mich immer noch sehr. Ich wünschte mir immer noch, die Umwelt könnte geschützt werden, aber ich hatte auch am Nervenkitzel Gefallen gefunden den ich verspürte, wenn ich solch herzzerreißende Dinge sah. Für den "Kick" wollte ich möglichst verheerende Momente der Umweltverschmutzung sehen. Ich interessierte mich bald fast nur noch für die rußig-schwarzen Abgaswolken von Dieselmotoren und, in allererster Linie, die öligen Abgase von Zweitaktmotoren wie Rollern und Enduros. Ich hatte gelernt, dass der Schein in diesem Fall für einmal nicht trügt: die beißend riechenden, giftig-bläulichen, dicken Auspuffwolken eines einzelnen Zweitakters waren tatsächlich schädlicher als die von Hunderten Autos zusammen! Der Gedanke daran reizte mich. Weil meine Aufregung und der Kitzel größer waren, je schlimmer die Verschmutzung schien, fing ich an, mich hauptsächlich nach Zweitaktern umzusehen.
Wenn ich wieder einmal die Baumwipfel nach dem Ursprung des Lärms von Motorsägen absuchte, ertappte ich mich dabei, dass ich regelrecht hoffte, einen Baum stürzen zu sehen. Natürlich hatte ich schon immer gehofft dass ich, falls tatsächlich ein Baum gefällt wurde, den Moment nicht verpassen würde. Jetzt aber erwischte ich mich dabei dass ich geradezu enttäuscht war, wenn sich herausstellte, dass überhaupt keine Bäume umgesägt wurden. Wenn ich an der Kreuzung einen Roller sah und gebannt auf den Auspuff starrte, hoffte ich geradezu, dass er eine besonders dicke, giftblaue Wolke ausstossen würde. Ich hoffte sogar auf das unnötige Aufheulen lassen des Motors während des Wartens an der Ampel, damit ich noch mehr Abgase beobachten und verteufeln, den Fahrer oder die Fahrerin innerlich beschimpfen könnte. Ich wollte mir einen besonders schlimmen Anblick einprägen können, um mich später, zuhause, bei der Erinnerung daran zu vergnügen.
Bei Beobachtungen wie dem unnützen Aufdrehen des Motors an der roten Ampel lernte ich, dass ich ein Ereignis umso aufrüttelnder und anregender fand, je sinnloser mir die verursachte Verschmutzung vorkam. Der Reiz entstand direkt aus meiner Empörung, und die war umso größer wenn die Umweltverschmutzung eigentlich unnötig war. Ein qualmender Auspuff ist weniger empörend, und somit auch weniger packend, wenn er zu einem Bus gehört der Passagiere von A nach B bringt. Viel tiefer getroffen hat es mich wenn ich beobachtete, wie zwei Teenager auf ihren Mofas vor der Schule unendlich lange tratschten und dabei ihre Motoren einfach laufen ließen. Genauso war es weniger ergreifend zu beobachten, wie Holzfäller einen alten, offensichtlich kranken Baum fällten, als wenn es ein kerngesund und majestätisch aussehendes Exemplar war, das sie umsägten. Am Besten, wenn der Baum nicht für ein neues Gebäude gefällt wurde, sondern scheinbar weg musste weil ein Nachbar sich mehr Aussicht aus dem Fenster wünschte.
Immer genau das, was meinen inneren Umweltschützer besonders entrüstete und traurig machte, machte diese neuen Gefühle umso intensiver und aufregender. Also suchte ich nach immer noch empörenderen Situationen der Umweltverschmutzung, mit noch verheerenderen Auswirkungen, und noch unverantwortlicher handelnden Umweltsündern. Diese Dynamik erklärt mein ambivalentes Verhältnis zu Umweltschutz und Umweltverschmutzung bis heute. Sie erklärt auch meine besondere Faszination für Motorsport wie Motocross oder Karting. Nirgendwo werden schmutzigere Motoren zu unsinnigeren Zwecken eingesetzt. Mit Zweitaktmotor verursacht jede:r Teilnehmende so viele Schadstoffe wie gut 1000 Verbrennerautos, die Verschmutzung wird komplett ohne Sinn und Nutzen verursacht, häufig mitten in der Natur, niemand verliert einen Gedanken an die Umwelt, und niemand schämt sich für die Verschwendung, trägt sie in voller Rennmontur eher noch stolz zur Schau. Es ist der ultimative Albtraum jedes Umweltfreundes, wie der einen Seite meiner Persönlichkeit, und somit der absolute Höhepunkt für meine andere, "dunklere" Seite.
Als Jugendlicher hatte ich große Angst davor, dass jemand von meinen sonderbaren Gefühlen und Gedanken zu Abgasen erfahren könnte. Deshalb habe ich lange Zeit komplettes, fast schon wieder verdächtig übertriebenes Desinteresse an allem vorgespielt, was entfernt mit Motoren oder Umweltschutz zu tun hatte. So war ich ironischerweise auch einer der wenigen Schüler, die nie ein Mofa oder einen Roller besaßen. Ich kann mir gar nicht ausmalen wie überwältigend es für mich gewesen wäre, wenn ich als Teenager einen eigenen Zweitakter besessen und hätte fahren können. Meine starken, umweltbewussten Gewissensbisse dagegen, den Motor auch nur eine Sekunde laufen zu lassen, wären auf eine überbordende Verlockung geprallt. Trotz meiner Skrupel war ich immer neugierig, wie es sich wohl anfühlt einen Motor zu bedienen. Ich fragte mich, ob ich danach besser verstehen könnte wie Menschen – darunter einige meiner Freunde – so eine unverzeihliche Sache tun konnten ohne sich dabei um die Umwelt zu scheren.
Ganz passiv verblieb ich aber nicht in meiner heimlichen Leidenschaft. Ich verbrachte mehr Zeit mit Freunden die Roller fuhren, um ab und zu die Zweitakt-Abgase riechen zu können. Häufig machte ich einen Umweg, hinten am Gebäude einer örtlichen Karthalle vorbei, wo eine Abluftanlage die abgaslastige Luft aus dem Innern in die Umgebung blies. Von einem normalen Besuch der Kartbahn hielt mich immer noch meine Panik ab. Was, wenn jemand herausfindet, dass mich nicht nur die Rennfahr-Action begeistert, sondern auch die Abgase – und auf welche Weise? Mit etwa 12 Jahren kaufte ich mir einen gebrauchten Kartoverall und konnte emotional kaum verarbeiten, dass ich darin aussah wie einer dieser bösen Umweltverschmutzer.
Zu ungefähr der selben Zeit gab ich dann auch der letzten Versuchung nach und versuchte erstmals, selbst einen Benzinmotor zu starten. An einem Wochenende, an dem ich allein zuhause war, schnappte ich mir den Zweitakt-Rasentrimmer meines Vaters und wollte ihn ausprobieren. Der Trimmer war schon immer in unserem Haus, und als kleiner Junge hasste ich ihn für die ungeheuerlichen Abgaswolken, die er erzeugte. Aber es dauerte viele Jahre bis ich soweit war, ihn einmal selbst starten zu wollen. Meine Gewissensbisse waren immer viel stärker als meine Neugier, und außerdem hatte ich es mir ja auch selbst geschworen. Auch wenn ich es nur aus Neugier getan hätte, um zu sehen wie es sich anfühlt und vielleicht die Umweltverschmutzer besser zu verstehen, wären dabei Abgase entstanden die genauso echt gewesen und die Umwelt genauso zerstört hätten. Es kam also auf keinen Fall in Frage. Ich glaube nicht dass ich je ernsthaft darüber nachgedacht hatte, bevor ich vielleicht 12 oder 13 Jahre alt war und das Verlangen zu stark wurde.
Vor Nervosität zitternd schaffte ich es nach vielen Versuchen, den Motor mit der Anreißleine zu starten. Ich erschrak ein bisschen vor dem plötzlichen Lärm und vor dem Gedanken, dass ich meinen kindlichen Eid jetzt gebrochen hatte. Ich beobachtete, wie die blauen Wolken aus dem Auspuff strömten und vergegenwärtigte mir, dass ich jetzt tatsächlich selbst die Umwelt verschmutzte, mit selbstverantworteten, echten, schädlichen, ganz und gar zwecklosen Abgasen. Ich ließ den Trimmer eine Minute lang vor sich hin knattern, angeregt vom Gedanken dass ich die Verschmutzung jederzeit stoppen könnte, aber entschied, es noch nicht zu tun. Dann stellte ich den Motor aus und hörte mein Herz klopfen. Die letzte Hemmschwelle war gefallen.
Meine ganze Kindheit und halbe Jugend über hatte ich angenommen, dass ich bestimmt der einzige Mensch auf der Welt war, der diese seltsamen Gedanken, Verlangen und Vorlieben hatte. Mit dem Aufkommen des Internets durfte ich jedoch mit Erstaunen feststellen, dass das alles andere als wahr ist. Auf der Suche nach Abgasbildern im Netz bin ich bald auf Gleichgesinnte gestoßen. Seither durfte ich mit vielen von ihnen, aus der ganzen Welt, persönliche Gespräche und interessante Diskussionen führen. Auch wenn sich selbst unter uns niemand so recht unsere Neigungen erklären kann, ist es spannend, darüber zu spekulieren und Erfahrungen auszutauschen. Diese Website ist ein Weg für mich, diese Gedanken und Diskussionen fortzuführen. Vielleicht konnte dieser Text sogar das Rätsel dieser Seiten für uneingeweihte Besucher:innen ein wenig lüften – soweit man diese Gedanken und Gefühle als Außenstehende oder Außenstehender überhaupt nachvollziehen kann. Ich habe es zumindest versucht!
Am meisten hoffe ich aber, dass ich weiterhin regelmäßig von "Neulingen" hören darf. Seit ich meine erste Seite zum Thema eröffnet habe, haben sich regelmäßig Menschen bei mir gemeldet, die einmal in der selben Situation waren wie ich damals, verwirrt und vielleicht sogar beschämt über diese Gefühle, und überzeugt, dass sie niemand sonst verstehen würde. Eines meiner Hauptanliegen beim Betreiben dieser Seite ist, diese Menschen wissen zu lassen, dass sie damit nicht alleine sind, dass es da draußen viele Gleichgesinnte gibt welche diese Gefühle teilen und verstehen, und mit denen man sich sogar austauschen kann, wenn man will. Fall du zu diesen Menschen gehörst: ich würde mich sehr freuen, deine Geschichte zu hören!